Digitalisierung

Kein Selbstzweck

Die Bandbreite beim Thema Digitalisierung ist extrem hoch, da wir in unserem Alltag allgegenwärtig damit verbunden sind. Sprachassistenten, Bankgeschäfte, Bildung, Einkaufen und selbst in der Landwirtschaft. Überall begegnet uns die digitale Welt. Gut oder schlecht ist hier gar keine Bewertung, sondern der Fortschritt der 4. industriellen Revolution wir unaufhaltsam von vielen Seiten auf unser gesellschaftliches Leben einprasseln. Daher wäre es vermessen, sich als allumfassender Digitalpolitiker hinzustellen und alle Facetten digitaler Wertschöpfungsketten begreifen und steuern zu wollen.

Die politische Frage ist vielmehr: Wie gehen wir als Gesellschaft mit der Digitalisierung um? Wollen wir es uns erlauben, dass es eine digitale Schere in der Bevölkerung gibt, die Gruppen bildet mit Zugang zu digitalen Inhalten und ohne den Zugang? Welche Aspekte digitaler Infrastruktur gehören in die öffentliche Hand und was kann ein Staat beitragen, um die digitale Souveränität seiner BürgerInnen zu wahren?

Wir müssen politisch in ein intelligentes und weitsichtiges Handeln für die Digitalisierung kommen, damit wir in Deutschland GestalterInnen dieser Zukunft werden und nicht nur NutzerInnen. Dazu müssen maßgebliche Grundlagen mit öffentlichen Mitteln finanziert und betrieben werden, damit alle BürgerInnen Zugang zu der digitalen Welt erhalten. Hierzu gehören Breitbandnetze, Verschlüsselungs- und Authentifizierungstechnologien, offene und freie Software, sowie Daten der öffentlichen Hand. Eine Deutsche (oder besser Europäische) Cloud schützt unsere BürgerInnen vor digitaler Kolonialisierung und muss frei von Einflussnahme Dritter betrieben werden. So schaffen wir einen Nährboden für Innovationen und schützen das Know-How und die Daten unserer BürgerInnen und Unternehmen.

Digitalisierung ist ein maßgeblicher Baustein einer gerechten Bildungspolitik und muss dort intergiert werden, um Chancengleichheit zu Schaffen und ein lebenslanges Lernen zu ermöglichen. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine richtige und konsequente Digitalisierung in der Bildung unsere Demokratie stärkt und mehr Wohlstand für alle bringt. Dazu ist es notwendig radikal und disruptiv das Bildungssystem umzubauen. Mit einer konservativen Bildungspolitik ist die Digitalisierung zum Scheitern verurteilt und wird Deutschland weiter ans Schlusslicht sämtlicher innovativen Entwicklungen drängen. Ich werde politisch dafür kämpfen, dass dieser Zustand nicht eintritt und setze mich für mehr Bildungsgerechtigkeit durch Digitalisierung ein.

Dazu bringe ich mein gesamtes Fachwissen aus über 20 Jahren IT-Beratung mit in meine Politik ein und werbe für die Bereitschaft große Schritte zu wagen, um die Führung auf dem Sektor der High Tech Innovationen zu erlangen.

Votum der Landesarbeitsgruppe Digitalisierung und Medien
Ich freue mich das offene Votum der LAG DigiMe erhalten zu haben. …
Westdeutsche Zeitung: Bedarf und Lösungen für Digitalisierung an Krefelder Schulen
Bedarf und Lösungen für Digitalisierung an Krefelder Schulen (wz.de)