Soziale Gerechtigkeit

Sozial ist nicht egal

„Was ist drin für mich?“ ist oft der Tenor vor Fragen, wenn es um soziales Engagement im Keinen geht. Fördervereine, Hilfsorganisationen und Nachbarschaften können davon ein Lied singen. Im kleinen wie im Großen sind wir darauf fixiert, möglichst einen „Return on Invest“ aus unseren sozialen Einbringungen zu erhalten. Oft wird auch der „Sickereffekt“ bzw. die „Trickle-down-Theorie“ angeführt, um ein Anhäufen von Wohlstand (meist Finanziell) auf einige wenige zu begründen.

Aber kann das wirklich funktionieren, dass wir soziale Gerechtigkeit in unserem Land den Gesetzen der Marktes unterwerfen? Ein florierender Konzern kann seinen Aktionären mehr ausschütten , welche hochwertige Dienstleistungen und Produkte einkaufen, die dann wiederum Mittelständische Unternehmen finanzieren, die dann Ihren ArbeitnehmerInnen mehr Geld usw…? Und was passiert bei Störungen in dieser Kette?

Am Ende wird wieder nach Staatshilfen, Finanzierung von Sozialsystemen und Sozialisierung von Problemen gesprochen. Wir müssen unserem Staat die Mittel für die Gestaltung zur Verfügung stellen, die notwendig sind. Dazu gehört, dass ein jeder, eine jede ihren Teil dazu beiträgt. Die einen mehr, die anderen weniger. Wie in einer Lebensgemeinschaft, in der man füreinander sorgt und auch nicht auf Heller und Pfennig sagt: „Ich kaufe nur Essen, wenn Du im gleichen Maße Geld dafür ausgibst.“

Gleichberechtigung heiß, allen Menschen die selben Chancen in unserem Land zu gewähren. Auf Bildung, auf Anerkennung und auf Frieden. Dafür gibt es eine Menge Ideen und Umsetzungen, die es alle nicht zum Nulltarif gibt. Grüne Politik will diese Ideen umsetzen und vertraut nicht auf das Märchen vom richtenden Markt. Wir nehmen aktiv unseren Auftrag wahr und schützen Menschen, Tiere und Natur, denn wir sind überzeugt, dass wir damit auch für die Zukunft ein Gesellschaft schaffen, die stark und gerecht ist.

Lasst uns unsere Zukunft bauen
Am Tag der Deutschen Einheit lohnt es sich zurückzublicken. Wir haben eine …